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    Unsere Forderung an den EU-Gesetzgeber

    Die Bild-Kunst fordert gemeinsam mit den anderen europäischen Verwertungsgesellschaften der Filmurheber und ausübenden Künstler die Einführung eines unverzichtbaren Vergütungsanspruchs für Online-Nutzungen ihrer Werke. Vorbild ist der Vergütungsanspruch gegen Videotheken, der in der Vermiet- und Verleihrichtlinie der EU aus dem Jahr 1992 enthalten ist. (Artikel 4 der RL 92/100EWG) Ein Vergütungsanspruch für Online-Nutzungen würde sich vor allem gegen die Streaming-Anbieter richten, also gegen Netflix, Amazon, Sky, Maxdome & Co. Auch die öffentlich-rechtlichen Mediatheken wären umfasst. Der neue Vergütungsanspruch ließe die Filmurheber und ausübenden Künstler an den Erlösen aus einem geänderten Medienkonsum teilhaben – Filme werden heute nicht mehr in Videotheken ausgeliehen, sondern gestreamt. Bestehende Lizenzketten und Verwertungskaskaden der Filmwirtschaft würden nicht tangiert werden. Im Gegenteil – Filmproduzenten würden der Verpflichtung zu komplexen Abrechnungen gegenüber den Filmurhebern und Schauspielern enthoben.

    Eine einfache Darstellung des Systems finden Sie in unserem Positionspapier.