Meldungen Kunstpräsentationen

Ab sofort können Mitglieder der Berufsgruppe I der Bild-Kunst Meldungen ihrer Kunstpräsentationen einreichen. Das entsprechende Meldeformular und ein Merkblatt stehen zur Verfügung. Zum Hintergrund:

Im Sommer 2017 hatte die Mitgliederversammlung den Verteilungsplan modernisiert und die herkömmliche Webseiten-Meldung durch eine neue „Kopiervergütung Kunstausstellung“ ersetzt. Auch wenn die Notwendigkeit einer Erneuerung des mehr als 15 Jahre alten bisherigen Verteilungsplans nicht bezweifelt wurde, kam im Vorfeld der Versammlung Kritik an den Details der neuen Regelung auf. Diese Kritik wurde auf einer Informationsveranstaltung der Bild-Kunst im Dezember 2017 diskutiert und Lösungen aufgezeigt.

Es wurde als problematisch empfunden, dass der neue Meldeparameter der „Kunstausstellung“ dem fließenden Kunstbegriff nicht gerecht würde und ein zu traditionelles Kunstverständnis offenbare. Auf der kommenden Berufsgruppenversammlung am 2. Mai 2018 wird die Geschäftsstelle deshalb eine „Reform der Reform“ vorlegen, in deren Kern eine Erweiterung des Parameters steht: Der Begriff der Kunstausstellung soll durch den Begriff der Kunstpräsentation ersetzt werden, der gleichzeitig offener definiert wird. Damit wird es möglich, eine breitere Palette künstlerischer Ausdrucksformen zu erfassen und niemanden von der neuen Verteilsystematik von vornherein auszuschließen.

Die Berufsgruppenversammlung wird der Mitgliederversammlung die Verteilungsplanänderung empfehlen und zur Beschlussfassung vorlegen. Obwohl die Mitgliederversammlung dieses Jahr erst am 28. Juli stattfindet, wird die Bild-Kunst ihren Mitgliedern die Meldungen von Kunstpräsentationen schon jetzt nach dem vorgeschlagenen, neuen System ermöglichen. Denn nur auf diese Weise können die neuen gesetzlichen Ausschüttungsfristen eingehalten und das Geld für 2016 und 2017 – es geht um zwei Jahre – im Herbst 2018 ausgeschüttet werden. Sollte die Mitgliederversammlung die Reform ablehnen, müssten die Karten im Jahr 2019 neu gemischt werden – aber nach den vielen Diskussionen der letzten Monate erscheint dies unwahrscheinlich.

Alle näheren Informationen zu den Meldungen finden sich auf der Website der Bild-Kunst.