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    Filmplus: Schnittpreis Dokumentarfilm nominiert

    Am 13. August gab Filmplus, das Forum für Filmschnitt und Montagekunst die Nominierungen für die Schnitt-Preise 2014 bekannt. Auch für den mit 7.500 Euro dotierten Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm wurden die Nominierten bekannt gegeben.

    • Leopold Grün und Dirk Uhlig für Am Ende der Milchstraße (D), R.: Leopold Grün, Dirk Uhlig
    • Nicole Kortlüke und Assaf Lapid für Schnee von gestern (D), R.: Yael Reuveny
    • Gesa Marten für Vom Ordnen der Dinge (D), R.: Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier
    • Calle Overweg für Land in Sicht (D), R.: Judith Keil, Antje Kruska
    • Rune Schweitzer und Hansjörg Weißbrich für Master of the Universe (D), R.: Marc Bauder

    Seit 2004 wird Filmplus von der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst dabei unterstützt, auch die dramaturgisch hoch anspruchsvolle Montageleistung im Bereich des Dokumentarfilms angemessen zu würdigen. Erstmals wurde in diesem Jahr auch bei der Auswahl der Dokumentarfilme für den Schnitt Preis auf ein Einreichungsverfahren gesetzt. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und zeichnet die beste Editorenleistung an einem deutschen Dokumentarfilm des letzten Jahres aus. Seit 2013 sind die Langfilm-Wettbewerbe auch für Filme aus Österreich geöffnet.

    Die bisherigen Preisträger des Bild-Kunst Schnitt Preises Dokumentarfilm sind:

    Philip Scheffner (2013) für Revision
    Inge Schneider (2012) für Raising Resistance
    Stephan Krumbiegel und Volker Sattel (2011) für Unter Kontrolle
    Stephan Krumbiegel (2010) für Wiegenlieder
    Gesa Marten (2009) für pereSTROIKA - umBAU einer Wohnung
    Ginés Olivares und Wolfgang Reinke (2008) für Nicht böse sein!
    Anja Pohl (2007) für Die Unzerbrechlichen
    Jean-Marc Lesguillons (2006) für Horst Buchholz – Mein Papa
    Gesa Marten und Bettina Braun (2005) für Was lebst du?
    Inge Schneider (2004) für Die Spielwütigen

    Wissenswertes über das Nominierungsverfahren

    Nominiert werden Dokumentarfilme, die zwischen dem 1. August des Vorjahres und dem 31. Mai 2014 im Kino ausgewertet wurden; dabei kommen rein deutsche Produktionen und deutsche Majoritäts-Koproduktionen in Frage sowie rein österreichische und majoritär österreichische Koproduktionen.

    Das System funktioniert wie beim Schnitt Preis Spielfilm: Die Vorauswahl treffen hier die künstlerischen Leiter von Filmplus. Eine Vorjury mit erfahrenen Editoren sichtet den Pool von zwölf bis fünfzehn Filmen und legt anschließend gemeinsam die fünf Nominierungen in Köln fest, die während Filmplus dem Publikum und der Hauptjury vorgeführt werden.

    Mehr Informationen finden Sie unter www.filmplus.de