CISAC - World Creators Summit

In der ersten Juniwoche veranstaltete die CISAC in Washington D.C. zum vierten Mal ihr Spitzenevent, den "World Creators Summit", um dort die Zukunft der Kreativen im Digitalzeitalter zu diskutieren. Die CISAC vertritt als weltweit tätige Dachorganisation der Urhebergesellschaften 231 Mitgliedsunternehmen in 121 Ländern mit über drei Millionen Kreativen vor allem aus den Bereichen Musik, Film, Dramatik und Kunst.

Paul Williams, vielfach preisgekrönter US-Komponist und Musiker, erklärte sein Rollenverständnis im Internetzeitalter so: "I am a songwriter, not a content provider!" Er appellierte in seiner Eröffnungsansprache an die Urhebergesellschaften, sich auch in Zukunft für die finanziellen Interessen der Kreativen stark zu machen, damit diese sich auf ihren Job konzentrieren können.

Zum neuen Präsidenten der CISAC wurde Jean-Michel Jarre gewählt, der als Komponist und Musiker zu den Wegbereitern der elektronischen Musik zählt. Er rief die Urhebergesellschaften auf, sich zu modernisieren und sich verstärkt der jungen Künstlergeneration zuzuwenden. Auf die aktuellen Herausforderungen, vor denen das Urheberrecht steht, müssten alle Kunstgattungen eine gemeinsame Antwort finden.

Die CISAC befindet sich mitten in einem Reformprozess mit der Zielsetzung, ihre Ressourcen und Serviceleistungen noch effektiver einzusetzen. Die VG Bild-Kunst wurde in der Generalversammlung erneut in das Exekutivbüro gewählt und vertritt dort die Interessen der Kunst- und audiovisuellen Gesellschaften. Hierzu Urban Pappi, geschäftsführender Vorstand der VG Bild-Kunst: "Globalisierung ist auch im Lizenzgeschäft Realität. Mit der CISAC verfügen wir über eine internationale Plattform, die uns den notwendigen Zusammenhalt verschafft für den Schritt in die grenzüberschreitende Zukunft."

Mehr Informationen zum World Creators Summit erhalten Sie unter www.creatorssummit.com