VG Bild-Kunst – kurz erklärt in Leichter Sprache
VG ist die Abkürzung für Verwertungs-Gesellschaft.
Eine Verwertungs-Gesellschaft sorgt dafür, dass Menschen für ihre Kunst Geld bekommen.

Wir erklären das an einem Beispiel:
Eine Künstlerin malt ein Bild.
Die Künstlerin ist dann die Urheberin von dem Bild.
Die Künstlerin hat das Urheber-Recht an dem Bild.
Das heißt:
Man darf nur mit der Erlaubnis der Künstlerin das Bild zeigen.
Zum Beispiel das Bild in einem Buch abdrucken.
Die Künstlerin kann ihr Urheber-Recht verwerten.
Verwerten heißt: Geld nehmen für das Zeigen von dem Bild.
Die VG Bild-Kunst kümmert sich um die Verwertung.
Man muss Geld an die VG Bild-Kunst bezahlen,
wenn man das Bild zeigen will.
Die VG Bild-Kunst gibt das Geld weiter an die Künstlerin.

In manchen Fällen ist die Verwertung für einzelne Leute zu schwierig.
Zum Beispiel:
Viele Menschen fotografieren Kunst-Werke mit ihrem Handy.
Die Künstler sollen Geld dafür bekommen,
dass andere Menschen ein Foto von ihrer Kunst machen.
Jede Handy-Firma muss deshalb Geld für Kunst bezahlen.
Dieses Geld bekommt die VG Bild-Kunst.
Die VG Bild-Kunst verteilt das Geld an die Künstler.
Die VG Bild-Kunst ist ein Verein.
Der Verein kümmert sich um den Bereich Bild und Film.
Mitglieder im Verein sind zum Beispiel:
- Maler*innen
- Fotograf*innen
- Filme-Macher*innen
Die Mitglieder entscheiden zusammen wichtige Dinge.
Dafür gibt es eine Mitglieder-Versammlung.

Die VG Bild-Kunst gibt manchmal Geld für besondere Projekte.
Zum Beispiel:
Ein Kamera-Mann will einen Film über seltene Tiere machen.
Dafür muss er in ein weit entferntes Land reisen.
Der Kamera-Mann kann sich bei der VG Bild-Kunst bewerben.
Er bekommt dann vielleicht einen Teil von dem Geld für seine Reise.
Die VG Bild-Kunst gibt es seit fast 60 Jahren.
Die Haupt-Geschäfts-Stelle von der VG Bild-Kunst ist in Bonn.
Außerdem hat die VG Bild-Kunst noch ein Büro in Berlin.
